Geothermie Amortisation



Derzeit ist der Betrieb bzw. die Errichtung einer Geothermie-Anlage deutlich teurer, als zum Beispiel eine Biogas- oder eine Photovoltaik-Anlage. Allerdings ist ein Vorteil, dass die jährlichen Folgekosten im Vergleich bei der Erdwärme-Anlage geringer sind. Zu den Investitionskosten zählen die Kosten für die notwendigen Bohrungen, für die Wärmepumpe sowie einen Speicher und natürlich für Installation und Inbetriebnahme. 



Als Folgekosten sind der Grundpreis pro Jahr und die Energiekosten zum Betrieb der Anlage zu nennen.
Geothermie Amortisation
Nach wie vielen Jahren sich diese Investition amortisiert haben könnte, zeigt die folgende Beispielrechnung.

Wann hat sich die Geothermie-Anlage amortisiert?



Im Beispiel werden Kosten für die Bohrungen von 35.000 Euro und für die Wärmepumpen sowie Installation und Inbetriebnahme von 30.000 Euro angenommen, was zu Investitionskosten von insgesamt 65.000 Euro führt. Als Folgekosten treten pro Jahr rund 500 Euro auf. Die Leistung der Anlage soll im Beispiel bei 100 kW liegen und pro Jahr werden auf diese Weise etwa 40.000 kWh erzeugt. Bei einer Einspeisevergütung von aktuell 20 Cent/kWh ergäbe das eine jährliche Einnahme von 8.000 Euro. Amortisiert hätte sich die Geothermie-Anlage im Beispiel also nach etwa neun Jahren. 





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