Wasserkraft - Amortisationsrechnung



Eine Wasserkraftanlage ist im Gegensatz zu einer Photovoltaik-Anlage natürlich keine Investition, die von Privatpersonen als „Normalverbraucher“ getätigt werden könnte. Für Unternehmen ist das Investment hingegen durchaus rentabel. Bei den Investitionskosten kommt es auf viele Faktoren an, sodass man hier schlecht mit Durchschnittswerten arbeiten kann. So hängen die Investitionskosten für eine Wasserkraftanlage zunächst einmal natürlich von der gewünschten Leistung der Anlage ab. Aber auch weitere Faktoren, wie beispielsweise Steuern, eine eventuell für das benötigte Land zu zahlende Pacht und natürlich Wartungs- und Versicherungskosten müssen berücksichtigt werden. Denn lässt sich eine Amortisationsrechnung aufstellen, damit ein ungefährer Eindruck entsteht, nach wie vielen Jahren sich der Bau eines Wasserkraftwerkes amortisiert haben könnte. 



Nach wie vielen Jahren ist die Investition amortisiert – Beispielrechnung



Bezüglich der Baukosten einer Wasserkraftanlage geht man, je nach Bodenbeschaffenheit, Materialien
Wasserkraft Amortisation
und sonstigen Faktoren davon aus, dass die Kosten pro KW späterer Leistung der Anlage zwischen 1.000 und 3.500 Euro betragen. Im Beispiel hat das Kleinkraftwerk eine Leistung von fünf Megawatt. Daraus resultiert eine durchschnittliche jährliche Leistung von 30 Millionen kWh. Die Baukosten betragen aufgrund der Leistung von fünf MW (also 5.000 Kilowatt) im Beispiel 15 Millionen Euro (5.000 kW * 3.000 Euro je kWh). Hinzu kommen jährliche Betriebskosten von pauschal gerechneten zwei Prozent, also jährlich 300.000 Euro. 

Der Ertrag errechnet sich aus der Leistung von 30 Millionen kWh im Jahr und der Einspeisevergütung für Anlagen bis zu fünf MW von derzeit 7,65 Cent/kWh. Daraus resultieren als Ergebnis ein Ertrag bzw. Einnahmen von jährlich 2.295.000 Euro. Rechnet man nun die jährlichen Ausgaben gegen diese Einnahmen, so ergibt sich eine Amortisationsdauer von rund 7,5 Jahren. 





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