Technik der Wasserkraft



Neben der Windkraft zählt vor allem auch die Wasserkraft zu den ältesten Techniken, wie natürliche Gegebenheiten und Ressourcen zur Gewinnung von Energie genutzt werden können. Genauso, wie es schon vor einigen Jahrhunderten Windräder gab, die durch die Kraft des Windes angetrieben wurden, so gab es auch Wasserräder, die dann folgerichtig durch die Fließkraft des Wassers in Bewegung gebracht wurden. Ein Wasserkraftwerk (eine Wasserkraftanlage) funktioniert auch heute noch nach diesem Prinzip. Dabei gibt es verschiedene Arten von Wasserkraftanlagen, die jedoch allesamt nach dem gleichen Prinzip funktionieren, nämlich die Kraft des Wassers in elektrische Energie umzuwandeln. 



Wie wird aus Wasserkraft Strom?



Zunächst einmal wird das Wasser meistens in großen Staubecken und Stauseen gesammelt, die sich im Idealfall in recht großer Höhe befinden. Das Wasser aus diesen Staubecken stammt oft von
Wasserkraft Technik
Gebirgsflüssen, wird aber auch in Form von Schmelzwasser genutzt. Das gestaute Wasser wird im Folgenden durch das Öffnen der Stau-Schleusen wie ein natürlicher Wasserfall zum Fallen gebracht, wodurch eine so genannte Fallkraft/Fallenergie erzeugt wird. Die Leitung des fallenden Wassers erfolgt in bestimmten Druckrohren, die schließlich an einer Turbine enden, welche durch das fließende Wasser angetrieben wird. Die Turbine wiederum erzeugt dann über den Generator elektrische Energie, die gespeichert bzw. direkt weitergegeben wird. Solche Wasserkraftwerke werden auch als Speicherkraftwerke bezeichnet, da die Staubecken und Stauseen sowohl als Wasser- als gleichzeitig auch als Energiespeicher dienen.

Weitere Formen des Wasserkraftwerkes



Neben dem Speicherkraftwerk gibt es noch andere Arten von Wasserkraftwerken. Vor allem aufgrund der Geographie werden hierzulande vor allem Laufwasser- und Pumpspeicher-Kraftwerke eingesetzt. Bei einem Laufwasserkraftwerk wird ein vorhandener Fluss gestaut, wobei dann anschließend wieder die Fließkraft zur Energiegewinnung genutzt wird. Bei den Pumpspeicherkraftwerken ist es so, dass diese überschüssigen Strom nutzen können, um das Wasser damit in ein Staubecken zu pumpen, welches höher gelegen ist. Bei Bedarf kann dann aus diesem Becken das Wasser „abgelassen“ und somit Strom erzeugt werden. Bei so genannten Gezeitenkraftwerken, die es natürlich nur am Meer geben kann, wird die Energie von Ebbe sowie Flut zur Energieerzeugung genutzt. 

Die Wellenkraftwerke nutzen hingegen die kontinuierlich durch die Wellenbewegung zur Verfügung stehende Wasserkraft aus. Nach der „Fallhöhe“ des Wassers kann man drei verschiedene Arten von Wasserkraftwerken unterscheiden, nämlich Niederdruck-, Mitteldruck- und Hochdruckkraftwerke. Bei den Niederdruck-Wasserkraftwerken überwindet das Wasser nur einen Höhenunterschied von unter 15 Metern, bei den Mitteldruckkraftwerken sind es 15 bis zu 50 und bei den Hochdruckkraftwerken bis zu 2.000 Meter Höhenunterschied. 





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