Technik der Windkraft



Die Energiegewinnung auf der Basis von Wind gibt es schon seit Jahrhunderten, denn schon vor langer Zeit wurden die ersten Windräder und später dann zum Beispiel auch Windmühlen so konstruiert, dass der Wind für eine Umdrehung der Räder sorgte, was dann zur Gewinnung von Energie genutzt werden konnte, auch wenn es sich damals natürlich nicht um elektrische Energie handelte. Dennoch funktioniert eine moderne Windkraftanlage nach wie vor auf der Basis dieses Grundprinzips. Insofern wird auch heute noch die Bewegungsenergie, welche der Wind liefert, zur Erzeugung von Energie genutzt – heutzutage jedoch von elektrischer Energie, also Strom. 



Vom Wind zum Strom – Der Ablauf der Energiegewinnung



Der Wind wird zunächst von den Rotorblättern der Windkraftanlage „aufgefangen“, was die
Technik Windkraft
Rotorblätter in Bewegung setzt. Durch diese nun erfolgende Drehung wird ein Generator angetrieben, welcher sich im Inneren der so genannten Gondel befindet. Das Prinzip ist in etwa mit dem eines Dynamos am Fahrrad zu vergleichen, denn auch hier wird ein Generator (Dynamo) durch eine Drehbewegung angetrieben. Der Generator hat im Zuge der Windkraftanlage also eine entscheidende Bedeutung, denn er sorgt für die Umwandlung der erhaltenen mechanischen Energie in elektrische Energie. Neben diesen Komponenten beinhaltet die Windkraftanlage auch noch ein Getriebe. Dieses wird zwischen den Rotoren und dem Generator geschaltet und hat die Aufgabe, die Drehzahl der Anlage zu regulieren, die sich durch verschiedene Windstärken ändert. Dadurch ändert sich übrigens auch die Stromfrequenz der WKA (Windkraftanlage). 

Den Strom für die Einspeisung aufbereiten



Der so produzierte Strom ist, ähnlich wie bei der Photovoltaik-Stromerzeugung, zunächst allerdings nur Wechselstrom, der zudem relativ ungleichmäßig ist. Mit einem Frequenzumrichter wird dann dieser Wechselstrom in den benötigten Gleichstrom umgewandelt, der dann ins Netz eingespeist werden kann. Neben den genannten Komponenten besteht die WKA natürlich noch aus einem Turm, auf dem der Rotor sowie die Rotorblätter befestigt sind. Eine elektrische Schaltanlage und ein Netzanschluss müssen selbstverständlich ebenfalls vorhanden sein. Was die Leistung der WKA angeht, so ist vor allem die Größe der Rotorblätter und natürlich die jeweilige Windstärke/Windgeschwindigkeit dafür verantwortlich, wie viel Strom erzeugt werden kann. Strom erzeugt werden kann mit einer WKA ab einer Geschwindigkeit des Windes von mindestens rund drei Metern pro Sekunde. 





Copyright © 2017 einspeiseverguetung.net