Die Windkraft Einspeisevergütung



Für jede Herstellung von erneuerbaren Energien gibt es in Deutschland eine Förderung nach dem EEG Gesetz, so auch für die Stromerzeugung mit Hilfe der Windenergie. Bezüglich der Windenergie Förderung und Einspeisevergütung muss allerdings unterschieden werden, ob es sich um eine so genannte Offshore- oder um eine Onshore-Windkraftanlage handelt. Eine Offshore-Anlage ist „im Wasser“ (im Meer) installiert, und zwar mit mindestens drei Seemeilen Abstand zur Küste, während die Onshore-Anlage auf dem Festland installiert ist. Auch im Bereich der Windkraft Förderung wurde die Einspeisevergütung historisch betrachtet massiv gesenkt. So betrug die Vergütung zum Beispiel zu Beginn (1991) noch umgerechnet 18,31 Cent/kWh, während die Grundvergütung heute (2011) noch maximal bei 5,02 Cent/kWh liegt. 



Die Windkraft Einspeisevergütung Onshore-Anlagen



Im Vergleich zu den Offshore-Anlagen erhält man für Onshore-Anlagen zwar eine niedrigere Anfangsvergütung, dafür aber später eine höhere Grundvergütung. Für die auf dem Festland (Onshore) errichteten Windkraftanlagen erhält der Betreiber derzeit (2011) pro kWh, die ins Stromnetz eingespeist werden, eine Grundvergütung von 5,02 Cent. Allerdings gibt es die ersten fünf Jahre nach
Einspeisevergütung Windkraft
der ersten Inbetriebnahme eine höhere Anfangsvergütung, die bei 9,2 Cent/kWh liegt. Insgesamt beträgt die Förderdauer, wie auch schon aus dem Bereich Photovoltaik bekannt, 20 Jahre. Die genannte erhöhte Anfangsvergütung gilt für Windkraftanlagen, deren Ertrag höher als 150 Prozent des Referenzbetrages ist, die also in relativ windreichen Gebieten stehen. Ist der Ertrag der Windkraftanlage hingegen geringer als diese 150 Prozent, so verlängert sich die erhöhte Anfangsvergütung, und zwar exakt um zwei Monate für jede 0,75 Prozent, die unter dem Referenzertrag von mindestens 150 Prozent liegen. So würde man also für eine Windkraftanlage, die zum Beispiel 105 Prozent des Referenzzinssatzes an Leistung erbringt, zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen fünf Jahren noch weitere zehn Jahre die höhere Anfangsvergütung erhalten. Denn die Differenz beträgt 45 Prozent, dividiert durch 0,75 ergibt 60, und die 60 multipliziert mit Zwei ergibt dann 120 Monate zusätzliche Anfangsvergütung. 

Die Windkraft Einspeisevergütung Offshore-Anlagen



Die Grundvergütung ist bei den Offshore-Anlagen mit 3,5 Cent/kWh geringer als bei den Onshore-Windkraftanlagen. Im „Gegenzug“ ist dafür die Anfangsvergütung erheblich höher. Und zwar wird diese zum einen für zwölf und nicht nur für fünf Jahre gezahlt, und zum anderen liegt die Vergütung bei 13 Cent/kWh. Wird die Offshore-Anlage noch bis Ende 2015 erstmalig effektiv genutzt, beträgt die Anfangsvergütung sogar 15 Cent/kWh. Während die Vergütung bei den Onshore-Anlagen allerdings im Zuge der gesamten Vergütungsdauer jährlich um nur ein Prozent sinkt, sind es bei den Offshore-Anlagen fünf Prozent pro Jahr. Auch bei den Offshore-Anlagen gibt es jedoch die Möglichkeit, dass sich die Anfangsvergütung zeitlich verlängert. Und zwar tritt dieser Fall immer dann ein, wenn die Windkraftanlage mindestens zwölf Seemeilen von der Küste entfernt ist. Dann verlängert sich die Anfangsvergütung um einen halben Monat pro Seemeile. Ebenfalls wird die Anfangsvergütung dann verlängert, wenn die Anlage in mehr als 20 Metern Tiefe errichtet wird, und zwar um 1,7 Monate für jeden „tieferen“ Meter. 





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